Dr. Med.
Michael Kamminga

Herr Dr. Michael Kamminga wurde im Ruhrgebiet geboren und studierte von 1977 bis Ende 1984 an der Universität Essen. Sein Studium der Humanmedizin schloss er mit der Note „sehr gut“ ab. Bereits während des Studiums wurde sein Interesse an der operativen Medizin geweckt, und er konnte sich als Student in verschiedenen regionalen chirurgischen Kliniken „bewähren“.   Schon als junger Arzt galt sein besonderes Interesse der Unfall-, und hier im Besonderen der rekonstruktiven Gelenkchirurgie. Hierdurch war es ihm möglich, ein Stipendium bei der Arbeitsgemeinschaft für Osteosyntese (heute AO International), der ältesten und größten unfallchirurgischen Organisation der Welt, zu erhalten.   Im Zuge des Stipendiums arbeitete er ab 1989 als AO Fellow im Sunnybrook Medical Centre, einem primären Traumazentrum und Unfallklinikum in Toronto, Kanada. Seine Tätigkeitsschwerpunkte dort waren die Versorgung von Schwerverletzten und die rekonstruktive Gelenkchirurgie. Dr. Kamminga kehrte mit den erworbenen Kenntnissen nach Deutschland zurück und erwarb 1991 seinen Facharzt für Chirurgie.

Im Herzen des Ruhrgebiets, genauer im Evangelischen Krankenhaus Gelsenkirchen, beschäftigte sich Dr. Kamminga weiter mit minimal-invasiven Methoden in der Chirurgie und trug dazu bei, dass diese Klinik zu den ersten Häusern Deutschlands gehörte, in denen endoskopische chirurgische Bauchoperationen und arthroskopische Schultereingriffe durchgeführt wurden.  1997 erhielt er dann die Bezeichnung „Instruktor“ von der Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie (AGA) und damit die Berechtigung zur Ausbildung in der minimalinvasiven (arthroskopischen) Gelenkchirurgie.   Ab 1994 konnte Dr. Kamminga ausführliche Nachuntersuchungen zu einem in der evangelischen Klinik entwickelten endoskopischen Operationsverfahren durchführen und promovierte 1999 zu diesem Thema an der Westfälischen Wilhelms Universität zu Münster mit magna cum laude. Noch im gleichen Jahr erwarb er die Bezeichnung Facharzt für Unfallchirurgie.   Vertretungsweise übernahm Dr. Kamminga 2004/2005 die Stelle des leitenden Arztes der Klinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Elisabeth-Krankenhauses Oberhausen, wo er im Team hochspezialisierte Kniegelenkschirurgie (Kreuzbandersatz- und Revisionsoperationen, Knorpelersatzverfahren, Umstellungsoperationen etc..) betrieb und gleichzeitig weitere Schwerpunkte (Schulterchirurgie, spezielle Endoprothetik, spezielle Unfallchirurgie) etablierte.

2006 erhielt er zusätzlich die Bezeichnung „Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie“.   Bis 2009 war Dr. Michael Kamminga weiterhin als leitender Oberarzt in der Unfall-, Hand- und orthopädischen Chirurgie tätig, wo er unter anderem den Schwerpunkt Schulterchirurgie (minimalinvasive Eingriffe, Endoprothesen, Frakturen) etablierte und zu den wenigen Operateuren der Region geehörte, die künstliche Ellenbogengelenke implantierten.   Seit 2009 leitet Dr. Michael Kamminga gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Konrad Körsmeier die Facharztklinik Essen, welche heute mit ihren innovativen Behandlungsmethoden als eines der führenden Kompetenzzentren für Gelenkchirurgie in Deutschland gilt.

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